Einstellung des Bewilligungsverfahrens der Bitcoin Suisse AG

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat die Bitcoin Suisse AG informiert, dass sie nach heutigem Stand ihr Bankbewilligungsgesuch als nicht genehmigungsfähig einstufe.

Die Bitcoin Suisse AG reichte 2019 ein Bankbewilligungsgesuch bei der FINMA ein. Die FINMA hat die Gesellschaft darüber informiert, dass sie sie nach heutigem Stand als nicht bewilligungsfähig einstufe und derzeit eine ungünstige Prognose stelle. Verschiedene bewilligungsrechtlich relevante Elemente liessen eine Erteilung als unwahrscheinlich erscheinen. Es bestünden unter anderem Hinweise auf Mängel im Geldwäscherei-Abwehrdispositiv. Die Bitcoin Suisse AG hat ihrerseits der FINMA nun mitgeteilt, dass sie im heutigen Zeitpunkt das Bankbewilligungsgesuch zurückziehe. Die FINMA schreibt in ihrer Mitteilung vom 17. März 2021, dass sie das Bewilligungsverfahren somit einstelle.

Die Bitcoin Suisse AG ist ein in Zug domizilierter Finanzintermediär, der sich im Geschäft mit Kryptowährungen spezialisiert hat. Die Gesellschaft wird nicht von der FINMA beaufsichtigt, untersteht jedoch der geldwäschereirechtlichen Aufsicht durch eine Selbstregulierungsorganisation. Die FINMA weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass sich ihre Zuständigkeit bei nicht unterstellten Unternehmen auf das Einleiten von Abklärungen und wo nötig das Ergreifen von Korrekturmassnahmen bei Hinweisen auf Verletzung von Aufsichtsrecht durch die unerlaubte Tätigkeit ohne erforderliche Bewilligung fokussiere.

17.03.2021 / FKU

Quelle: Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA)

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